Die Kirche
Die Kirche im Walde
Gothen und mit ihm Heringsdorf gehörten Anfang des 19. Jahrhunderts zu der Parochie Benz. Da der Weg weit und der Straßenzustand schlecht war, kam es ab dem 21.11.1831 zu freiwilligen Sammlungen für die Errichtung einer Kirche in Heringsdorf. Der Benzer Pfarrer verpflichtete sich, alle 14 Tage am Sonntag Gottesdienste in Heringsdorf abzuhalten. Der Oberforstmeister von Bülow gab unentgeltlich den Bauplatz her und der König soll ebenfalls einen bedeutenden Bauzuschuß geleistet haben, den er jedoch an die Bedingung geknüpft hatte, daß die Planung der Kirche vom Hofbaurat Persius ausgeführt würde. So kam es, daß mit dem Bau 1846 begonnen wurde und die die feierliche Einweihung der Kirche am 3. September 1848 stattfand. Dass auch ein Bauunternehmer bei der Errichtung der Kirche pleite ging, war auch schon dazumal nicht ungewöhnlich. Die Orgel wurde durch den Orgelbauer Kalkschmidt aus Stettin am 15.06.1851 fertiggestellt und der königliche Musikdirektor und Organist der Stettiner Jacobikirche, der Komponist Löwe, nahm diese ab. Den weiteren Ausbau finanzierten der Hotelier von Homeyer, der Prof. Klenze (Bruder des bedeutenden Architekten, der Walhalla bei Regensburg), der berliner Baumeister Töbelmann, der ein Kirchenfenster stiftete, des Herrn Dr. Badstübner, des Herrn Herschel aus Berlin, und weitere.
Der Kunstmaler Ottokar Schmieder aus Berlin malte das Altarbild mit der Grablegung Christi.
1905 kam es dann zur Erneuerung des Kichturmes, weil die damalige Bauausführung wohl eher mangelhaft war und diese dann 2008 wiederholt wurde. Der Kirchturm enthält 2 Bronzeglocken, die der angeordneten Ablieferung während des 1. Weltkrieges entkamen.
Das Gelände um die Kiche, eine 5.000 m2 große Parzelle wurde 1923 seitens der Erbin des Prinzen Schönburg-Waldenburg, der Gräfin Ysenburg, der Kirchgemeinde Heringsdorf übereignet.
Gothen und mit ihm Heringsdorf gehörten Anfang des 19. Jahrhunderts zu der Parochie Benz. Da der Weg weit und der Straßenzustand schlecht war, kam es ab dem 21.11.1831 zu freiwilligen Sammlungen für die Errichtung einer Kirche in Heringsdorf. Der Benzer Pfarrer verpflichtete sich, alle 14 Tage am Sonntag Gottesdienste in Heringsdorf abzuhalten. Der Oberforstmeister von Bülow gab unentgeltlich den Bauplatz her und der König soll ebenfalls einen bedeutenden Bauzuschuß geleistet haben, den er jedoch an die Bedingung geknüpft hatte, daß die Planung der Kirche vom Hofbaurat Persius ausgeführt würde. So kam es, daß mit dem Bau 1846 begonnen wurde und die die feierliche Einweihung der Kirche am 3. September 1848 stattfand. Dass auch ein Bauunternehmer bei der Errichtung der Kirche pleite ging, war auch schon dazumal nicht ungewöhnlich. Die Orgel wurde durch den Orgelbauer Kalkschmidt aus Stettin am 15.06.1851 fertiggestellt und der königliche Musikdirektor und Organist der Stettiner Jacobikirche, der Komponist Löwe, nahm diese ab. Den weiteren Ausbau finanzierten der Hotelier von Homeyer, der Prof. Klenze (Bruder des bedeutenden Architekten, der Walhalla bei Regensburg), der berliner Baumeister Töbelmann, der ein Kirchenfenster stiftete, des Herrn Dr. Badstübner, des Herrn Herschel aus Berlin, und weitere.
Der Kunstmaler Ottokar Schmieder aus Berlin malte das Altarbild mit der Grablegung Christi.
1905 kam es dann zur Erneuerung des Kichturmes, weil die damalige Bauausführung wohl eher mangelhaft war und diese dann 2008 wiederholt wurde. Der Kirchturm enthält 2 Bronzeglocken, die der angeordneten Ablieferung während des 1. Weltkrieges entkamen.
Das Gelände um die Kiche, eine 5.000 m2 große Parzelle wurde 1923 seitens der Erbin des Prinzen Schönburg-Waldenburg, der Gräfin Ysenburg, der Kirchgemeinde Heringsdorf übereignet.
Aktualisiert (Freitag, den 13. Januar 2012 um 22:02 Uhr)


